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Wie funktionieren Blutdruckmessgeräte

Der Blutdruck schwillt kontinuierlich an und ab und hat dabei eine komplexe Verlaufsgestalt. Diese spielt beispielsweise in der manuellen Pulsdiagnose östlicher Mediziner eine wichtige Rolle. Für den Ayurveda-Arzt etwa kann der ertastete Puls daherdümpeln wie eine Ente, hüpfen wie eine Taube, peitschen wie eine Schlange oder dem Gang anderer Tiere ähneln.

Apparativ wird der Verlauf am präzisesten durch so genannte invasive Messverfahren erfasst (lateinisch invadere = eindringen). Dafür muss ein Katheter in die entsprechende Ader eingeführt werden. Für den Routineeinsatz sind jedoch nicht-invasive Verfahren besser geeignet: Diese sind nicht nur unblutig, sondern auch preiswerter und einfacher in der Handhabung – wenn auch etwas ungenauer.

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Da ist zunächst das klassische „auskultatorische“ Verfahren, das der Arzt gewöhnlich anwendet (lateinisch auscultare = abhören, lauschen). Über eine aufblasbare Manschette wird eine Arterie (meist am Oberarm) soweit abgeklemmt, dass gerade kein Blut mehr hindurch fließt. Dann wird kontrolliert Luft aus der Manschette abgelassen und so deren Druck auf die Ader langsam gelockert. Der Arzt hört dabei kontinuierlich mit einem Stethoskop die Ader ab (bei Oberarm-Messung in der Armbeuge). Solange die Ader zugeklemmt ist, bleibt das Stethoskop stumm. Sinkt der Klemmdruck der Manschette jedoch knapp unter den maximalen Blutdruck, drückt die Stoßwelle des Pulses Blut durch das Gefäß. Dabei entsteht ein charakteristisches Einspritz-Geräusch, das der Arzt über das Stethoskop hören kann. Den Manschettendruck beim ersten Auftreten dieses so genannten Korotkoff-Geräusches notiert er als den oberen „systolischen“ Blutdruckwert. Die Manschette wird durch weiteres langsames Luftablassen gelockert bis das Korotkoff-Geräusch verschwindet. Der Manschettendruck zu diesem Zeitpunkt entspricht dem unteren „diastolischen“ Blutdruckwert.

Automatische Blutdruckmessgeräte, die nach dem auskultatorischen Prinzip funktionieren, erfassen das Korotkoff-Geräusch über Sensoren und bestimmen darüber die entsprechenden Blutdruckwerte.

Viele automatische Blutdruckmessgeräte beruhen allerdings auf dem „oszillometrischen“ Verfahren, bei dem die „Oszillationen“, also die Druckschwankungen des Pulses direkt über die Manschette erfasst werden. Ein Computer errechnet daraus eine Abschätzung des oberen und unteren Blutdruckwertes.

Um das im persönlichen Falle am besten geeignete Blutdruckmessgerät wählen zu können, gilt es also viele Faktoren zu beachten.

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